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Freitag, 7. September 2007

Baukosten: Bremen am günstigsten

Laut einer Untersuchung der Landesbausparkassen ist Bremen das günstigste Bundesland für Häuslebauer.

Hier die Rangfolge:

1. Bremen: 975 Euro je qm Wohnfläche
2. Sachsen-Anhalt: 990 Euro je qm Wohnfläche
3. Mecklenburg-Vorpommern: 1.020 Euro je qm Wohnfläche
4. Niedersachsen: 1.029 Euro je qm Wohnfläche
5. Brandenburg: 1.044 Euro je qm Wohnfläche
6. Berlin: 1.060 Euro je qm Wohnfläche
7. Sachsen: 1.088 Euro je qm Wohnfläche
8. Schleswig-Holstein: 1.103 Euro je qm Wohnfläche
9. Thüringen: 1.139 Euro je qm Wohnfläche
10. Nordrhein-Westfalen: 1.196 Euro je qm Wohnfläche

Die Preise stellen die durchschnittlichen Baukosten dar. Daraus kann man aber auch schließen, dass man in Bremen ggf. bescheidener baut als in NRW!?

Donnerstag, 6. September 2007

3. Hamburger Bau- und Immobilientage

Am 22. und 23.09. finden in Hamburg die 3. Hamburger Bau- und Immobilientage statt. Wir werden diesmal ebenfalls mit einem Stand dort vertreten sein und laden Sie herzlich ein, uns zu besuchen.

Weil wir das mit dem Einladen wörtlich nehmen, können Sie bei uns einen Gutschein für den kostenlosen Eintrit bekommen. Den kostenlosen Gutschein können Sie unter folgendem Link bei uns anfordern: www.baufi-nord.de/html/baumesse_hamburg.html

Freitag, 10. August 2007

SRV Neumünster: Betrug mit Mietkaufmodellen?

Wer im Internet (z.B. auch auf der webseite vom Immobilienscout24) nach "Mietkauf" sucht, wird u.a. auf die Angebote des "SRV Schulden-Regulierungs-Verein e.V." in Neumünster stossen.

Das Hamburger Abendblatt berichtet in der Aushaben von heute (10.08.2007), dass die Staatsanwaltschaft Kiel gegen den Vereinsvorsitzenden wegen Betrug und Untreue im großen Stil ermittelt. Die Geschäftsräume des Vereins und die Privaträume des Vorsitzenden wurden durchsucht.

Hinweis: in dem Artikel des Abendblattes wir der "SRV" nicht erwähnt. Dort heisst es lediglich "ein Verein zu Schuldenregulierung in Neumünster"!


Der Vereinsvorsitzende soll in großem Umfang Ratenzahlungen der Vereinsmitglieder, die zu deren Schuldentilgung gedacht waren, für eigene Zwecke verwendet haben. Ausserdem sollen notleidende Immobilienbesitzer mit der Aussicht auf ein Mietkaufmodell gekördert worden sein, um dann die obligatorischen "Besichtigungsgebühren" abzuzocken. Der Vereinsvorsitzende bestreitet die Vorwürfe und macht eine ehemalige(n) Mitarbeiter(in) für die Anschuldigungen verantwortlich.

Sollten sich die Verdächtigungen als richtig erweisen, wäre das eine Bestätigung für alle Branchenkenner, die schon lange vor dem "SRV" gewarnt haben.

Wir empfehlen allen, denen vom SRV Mietkaufmodelle angeboten wurden, sich mit der Staatsanwaltschaft in Kiel in Verbindung zu setzen (der ermittelnde Staatsanwalt ist Herr Uwe Wick; siehe www.schleswig-holstein.de/Justiz/DE/Staatsanwaltschaften/StaatsanwaltschaftKiel/StaatsanwaltschaftKiel__node.html__nnn=true

Freitag, 3. August 2007

Die Krise der US-Immobilienfinanzierer

Es vergeht kein Tag, an dem die Presse nicht wieder irgendwelche Horormeldungen bzgl. der Krise bei den US-Immobilienfinanzieren auf Lager hat. Zuletzt steht die eher unwichtige IKB Bank im Mittelpunkt des Geschehens, weil die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Zusammenbruch der IKB nur mit milliardenschweren Hilfen verhindert hat. Allerdings hat nicht nur die KfW sondern auch deutsche Großbanken sowie Sparkassen und Volksbanken der IKB unter die Arme gegriffen. Einige Finanzexperten hatten bereits die schwerste Bankenkrise seit den 30er Jahren (des letzten Jahrhunderts) vorausgesagt. Und tatsächlich: in den USA sind bereits zahlreiche Banken, die sich auf das Geschäft mit riskanten Immobilienfinnazierungen eingelassen haben, zusammengebrochen.

Aber was hat es denn eigentlich mit dieser Krise auf sich?

Eigentlich ist es ganz einfach: in den USA haben sich viele Bürger in Zeiten hoher Immobilienpreise und niediger Zinsen den Traum von den eigenen 4 Wänden erfüllt. Und diesen Traum hatten eben nicht nur Gutverdiener, sondern auch Menschen mit weniger guten Einkommensverhältnissen. Aber weil die Zinsen sehr niedrig waren, konnten sich eben auch die Menschen ihren Traum erfüllen.

Aber auch Amerikaner, die bereits lange Immobilienbesitzer waren und ihre Häuser zum teil abbezahlt hatten, haben die hohen Immobilienpreise und niedrigen Zinsen genutzt, um ihre Immobilien weiter und höher zu beleihen. Dieses Geld ist dann in den privaten Konsum geflossen (in dem USA gibt es keine Raten- oder Dispokredite wie bei uns).

Jetzt gibt es in den USA aber -unter anderem - eine wesentliche Besonderheit:

Darlehen werden dort i.d.R. nicht -wie bei uns- langfristig festgeschrieben, sondern sind variabel. Das bedeutet, dass der Zinssatz regelmäßig (z.B. alle 3-6 Monate) den aktuellen Marktbedingungen angepasst wird. Und das ist in den USA in den vergangenen Monaten häufig passiert. Die Folge: viele Menschen können sich die Raten für das eigene Haus nicht mehr leisten und zahlen entsprechend auch keine Raten mehr.

Da gleichzeitig die Immobilienpreise gesunken sind, haben Banken zudem Kredite gekündigt, da diese nicht mehr ausreichend besichert waren. Nur: viele Bankkunden hatten einfach nicht das Geld, um diese Kredite zurückzuzahlen. Folge: noch mehr Immobilien, die schnellst möglich verkauft werden mussten und damit weiter sinkende Immobilienpreise.

Und was haben deutsche Banken damit zu tun?

Eigentlich nicht sooo viel, aber: einige deutsche Banken haben sich direkt oder indirekt an dem Geschäft mit den Krediten in den USA beteiligt. Und bei genau diesen Banken "brennt jetzt die Hütte", denn die in Konkurs gegangenen US-Banken oder Fonds können ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Und das für Aussenstehende kuriose daran: einige Banken wissen scheinbar noch gar nicht, was da ggf. noch auf sie zukommt.

Welche Auswirkungen hat das auf den deutschen Markt mit Immobilienfinanzierungen?

Das weiss noch kein Mensch, aber es mehren sich die Stimmen, die eine "verantwortungsvollere Kreditvergabe" auch in Deutschland fordern. Ausserdem gehen viele Experten davon aus, dass sich Baudarlehen in Zukunft deutlich verteuern könnten. Allerdings gibt es ebenso viele Experten, die eine Senkung der Bauzinsen in Deutschland erwarten.

Samstag, 28. Juli 2007

Samstag, 23. Juni 2007

KfW erhöht erneut Zinsen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat am Freitag, den 22.06.2007, die Zinssätze für eine Reihe von Kreditprogrammen erhöht. Dies gilt insbesondere für das KfW-Wohneigentumsprogramme (jetzt 5,25% nom. /= + 0,15%). Nicht betroffen sind sog. "Öko-Programme", die vom Bund bezuschusst werden.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Zinsanstieg gebremst?

Nach dem vergleichsweise hohen Zinsanstieg in den letzten Wochen und Tagen scheint(!) jetzt einigermaßen Ruhe eingekehrt zu sein. Grund für diesen Zinsanstieg waren die stark gestiegen Zinssätze für Anleihen und Pfandbriefe in den USA und "Euroland".

Wir gehen allerdings davon aus, dass die Zinsen -nach kurzer Atempause- weiter ansteigen werden.