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Samstag, 27. Oktober 2007

Riester für Wohneigentum

(Diese Beitrag wurde am 14.11.2007 inhaltlich geändert/ergänzt)

Da steht es wieder in der Tagespresse: Bundesregierung plant Riester-Förderung für Wohneigentum. Super!

Weniger super ist allerdings, dass das "wie" und das "was" (wie es sich jetzt darstellt) scheinbar deutlich von der Lobby der Bausparkassen beeinflusst wird. Wittert da jemand seine Chance, ein -derzeit- unattraktiv gewordenes Produkt wiederzubeleben?!


So wie es aussieht, wird wohl erst im Laufes des ersten Halbjahres 2008 feststehen, wie die Riester-Förderung für Wohneigentum genau aussieht. Wer zielgerichtet "riestern" will, sollte also noch abwarten, was am Ende dabei herauskommt und nicht jetzt irgendwelche Verträge abschliessen.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Nur noch bis 09.11.2007: Forwarddarlehen ohne Zinszuschlag

Am 09.11.2007 läuft die Sonderaktion eines unserer Bankpartner entgültig aus. Bis dahin wird noch auf den sonst obligatorischen Zinszuschlag für Forwarddarlehen verzichtet. Ab dem 09.11.2007 dürften sich damit insbesondere Forwarddarlehen mit einer Vorlaufzeit von bis zu 36 Monaten verteuern.

Weitere Informationen oder Angebotsunterlagen bekommen Sie unter der Rufnummer 0 40 - 611 35 581 (Herr Varlemann) oder per E-Mail unter info@baufi-nord.de .

Unglaublich: BHW kündigt Bausparverträge

Laut verschiedenen Presseberichten hat die Bausparkasse BHW rund 7.000 mit bis zu 5%hochverzinste und voll angesparte Bausparverträge einseitig gekündigt. Das BHW möchte damit Kunden loswerden, die den Bausparvertrag als reine Kapitalanlage betrachten und nie vor hatten, zu bauen bzw. das Darlehen in Anspruch zu nehmen.

Die Fachleute streiten sich jetzt, ob eine solche Kündigung durch das BHW rechtens ist. Wie auch immer diese Frage am Ende beantwortet wird: auch andere Bausparkassen haben mit alten hochverzinsten Verträgen ein Problem, kommen aber trotzdem nicht auf den Gedanken zu kündigen.

Ist das Ausdruck der Geschäftspolitik des BHW? Dann sollte man dort wahrscheinlich keine Haus finanzieren, denn vielleicht wird man ja ganz schnell zu einem Kunden, den das BHW nicht mehr haben will.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Neu: Finanzierung von Gewerbeimmobilien

Ab sofort vermittelt das Beraterteam von baufi-nord.de auch gewerbliche Immobilienfinanzierungen auf der Basis von sog. Objektfinanzierungen.

Was sind Objektfinanzierungen?
Bei sog. Objektfinanzierungen steht die zu finanzierende Immobilie im Mittelpunkt der Kreditentscheidung. Die persönliche Bonität des/der Darlehensnehmer(s) ist zweitrangig (die Bonität muss in Ordnung sein, d.h. dass Schufa- und Creditreformauskunft keine Negativmerkmale enthalten dürfen). Ansonsten unterscheidet sich eine Objektfinanzierung nicht von anderen Darlehen (= Annuitätendarlehen mit festen Zins- und Tilgungsraten).

Was wird finanziert?
Finanziert werden (fast) alle gewerblich genutzten Immobilien, insbesondere auch Immobilien, mit denen Banken normalerweise erhebliche Probleme haben, z.B.

- (Lager-)Hallen
- Hotels und Pensionen
- Restaurants und Gaststätten
- kleinere Einkaufszentren und einzelne Ladenlokale
- kleinere Bürogebäude und einzelne Büroräume
- usw.

Ausführliche Informationen finden Sie auf unseren Webseiten
www.objektfinanzierungen.de/index.html oder http://www.gewerbefinanzierung.de/

Samstag, 15. September 2007

Hypotkenekrise: Situation in Deutschland anders?!

Die sog. Hypotkenekrise hat nach den USA jetzt auch Großbritannien erwischt. Auch dort steht jetzt der erste Baufinanzierer vor der Zahlungsunfähigkeit und kann nur noch mit Hilfe einer "unbegrenzten Kreditlinie" der Britischen Zentralbank überleben.

Kann ähnliches auch in Deutschland passieren?

Die Situation in den USA und Großbritannien ist ähnlich:
- in beiden Ländern waren/sind die Immobilienpreise sehr hoch und bröckeln jetzt nach unten (in den USA schon länger, in Großbritannien geht es jetzt langsam abwärts)
- in beiden Ländern wurden -politisch gewollt- Banken geradzu "gezwungen" hohe Kredite an Menschen mit geringem Einkommen zu vergeben - und das auch noch ohne wirkliche Bonitätsprüfung
- in beiden Ländern werden Wohnimmobilien überwiegend mit variablen Zinskonditionen finanziert
- in beiden Ländern sind die Zinsen für Baudarlehen stark gestiegen; damit sind viele Hausbesitzer nicht mehr in der Lage, ihre Raten zu zahlen

Die Situation in Deutschland sieht anders aus:
- die Immobilienpreise bewegen sich eher am unteren Ende und ziehen jetzt -in einigen Regionen- stärker an
- Banken -auch ausländische- vergeben in Deutschland Kredite nur nach einer sorgfältigen Bonitätsprüfung
- in Deutschland werden Baudarlehen sehr selten variabel vergeben; hier sind Zinsbindungen von mind. 10 Jahren üblich; damit ergibt sich für die Immobilienbesitzer eine höhere Planungssicherheit über einen vergleichsweise langen Zeitraum; davon ausgenommen sind viele Hausbesitzer, die ihre Immobilie über sog. Fremdwährungsdarlehen finanziert haben

Hypothekenkrise trifft jetzt auch britischen Baufinanzierer

Gem. einer dpa-Meldung im Hamburger Abendblatt vom 15.09.2007 trifft die Hypothekenkrise jetzt auch erstmals unmitelbar eine Bank ausserhalb der USA. Wie dem Bericht zu entnehmen ist, musste die Britische Notenbank dem Baufinanzierer "Northern Rock" mit einem Notkredit unter die Arme greifen. Der Aktienkurs von Northern Rock brach daraufhin um bis zu 25% ein.

Northern Rock ist in Großbritannien mit 76 Niederlassungen vertreten und nicht gerade "eine kleine Nummer" am Markt. Das fatale: viele Kleinanleger (ca. 1,4 Mio!) haben bei Northern Rock Spareinlagen und fürchten jetzt um ihr Geld. Folge: die Filialen der Hypothekenbank wurden quasi von Anlegern belagert, die ihr Geld dort abziehen wollen. Das dürfte die Situation dort weiter verschärfen.

Grund für die Liquiditätsprobleme ist, dass Banken sehr vorsichtig geworden sind und sich untereinander kaum noch Geld leihen. Da Northern Rock aber dringend auf derartige Kredite von anderen Banken angewiesen ist, wird es dort "eng". Durch den Abzug der Sparanlagen dürfte sich das Problem der Zahlungsunfähigkeit weiter verschärfen.

Dass dieses Problem -ähnlich wie in den USA- jetzt eine Bank in Großbritannien trifft, ist eigentlich nur logisch, denn in Großbritannien laufen Immobilienfinanzierungen ähnlich wie in den USA. Auch dort gibt es einen großen Markt für wenig gesicherte Kredite an Menschen mit geringem Einkommen (sog. "non-conforming-loans").

Auch in Deutschland sind die Folgen der Krisen in den USA und Großbritannien jetzt zu spüren. Die Aktienkurse zahlreicher Baufinanzierer (z.B. Interhyp AG) verloren am Freitag bis zu 30% an Wert.

Donnerstag, 13. September 2007

Augen auf bei Bauträgern!

Wer von einem Bauträger ein noch zu bauendes Haus inkl. Grundstück oder eine Eigentumswohnung erwirbt, sollte ggf. danach fragen, ob denn die Finanzierung seitens des Bauunternehmens gesichert ist.

Hintergrund: in einem aktuellen Fall hat eine unserer Kundinen eine noch zu sanierende Altbauwohnung erworben. Die 5 weiteren Wohnungen in dem Haus wollte der Bauunternehmer im eigenen Bestand behalten, hat diese also nicht verkauft. Nach mehreren Wochen schließlich stellte sich heraus, dass der Bauunternehmer nicht über die notwendigen Mittel oder eine Bankfinanzierung verfügt, um das Projekt tatsächlich anzugehen. Die Folge: der Kaufvertrag muss auf dem Rechtsweg "rückabgewickelt" werden und die Käufer mussten sich nach einer anderen Immobilie umsehen.

Glücklicherweise hat unsere Kundin tatsächlich eine andere Wohnung in vergleichbarer Lage und mit einem vergleichbaren Preis gefunden. Die von uns vermittelte Fianzierung kann daher problemlos auf das neue Objekt übertragen werden. Also Glück im Unglück!

Wer derartige Überraschungen vermeiden will, sollte sich die sog. "Bauträgerfinanzierung" des Bauunternehmens von der jeweiligen Bank des Bauunternehmens bestätigen lassen. Tipp: in der Regel sagt eine Bank eine solche Bauträgerfinanzierung erst zu, wenn mind. 60%-80% der Einheiten (Reihenhäuser, Wohnungen usw.) verkauft sind.