Mit Hessen will ein weiteres Bundesland die Grunderwerbsteuer erhöhen. Die Grunderwerbsteuer soll von derzeit 5,0% auf 6,0% angehoben werden. Damit läge Hessen beim Grunderwerbsteuersatz knapp hinter Schleswig-Holstein an der Spitze bundesweit.
Als Grund für die Erhöhung nennt die Landesregierung ”leere Landeskassen”.
Hier finden Sie Neuigkeiten und unsere Expertenkommentare rund um das Thema Immobilien und Immobilienfinanzierungen. Herr Varlemann ist seit 1992 als Baufinanzierungsberater tätig und betreibt mehrere Internetseiten zu den Themen Immobilienfinanzierungen und Finanzen.
Dieses Blog durchsuchen
Sonntag, 18. Mai 2014
Mittwoch, 14. Mai 2014
BGH-Urteil zu Bearbeitungsgebühren bei Ratenkrediten
Der Bundesgerichtshof hat am 13.05.2014 in zwei Urteilen entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei Konsumentenkrediten (Ratenkrediten) unzulässig sind. Dieses Urteil ist allerdings nicht auf Bearbeitungsgebühren bei Immobilienfinanzierungen anzuwenden.
In Erwartung dieses Urteils, verzichten viele Banken und Sparkassen schon seit längerem auf die Erhebung einer Bearbeitungsgebühr (gerade auch bei Immobilienfinanzierungen).
Wenn Sie ab Anfang 2011 einen Ratenkredit in Anspruch genommen und Bearbeitungsgebühren gezahlt haben, können Sie diese Bearbeitungsgebühren zurückverlangen. Dazu reicht in der Regel ein einfaches Anschreibens an die darlehensgebende Bank. Dieses Schreiben sollte die Höhe der Bearbeitungsgebühr und den Hinweis auf des BGH-Urteil enthalten.
Urteile des XI. Zivilsenats vom 13.5.2014 - XI ZR 405/12
Urteil des XI. Zivilsenats vom 13.5.2014 - XI ZR 170/13
In Erwartung dieses Urteils, verzichten viele Banken und Sparkassen schon seit längerem auf die Erhebung einer Bearbeitungsgebühr (gerade auch bei Immobilienfinanzierungen).
Wenn Sie ab Anfang 2011 einen Ratenkredit in Anspruch genommen und Bearbeitungsgebühren gezahlt haben, können Sie diese Bearbeitungsgebühren zurückverlangen. Dazu reicht in der Regel ein einfaches Anschreibens an die darlehensgebende Bank. Dieses Schreiben sollte die Höhe der Bearbeitungsgebühr und den Hinweis auf des BGH-Urteil enthalten.
Urteile des XI. Zivilsenats vom 13.5.2014 - XI ZR 405/12
Urteil des XI. Zivilsenats vom 13.5.2014 - XI ZR 170/13
Mittwoch, 2. April 2014
Baufinanzierungen ohne Eigenkapital: Vorsicht bei Neubauvorhaben!
Die Zinsen sind niedrig und mancherorts sind auch noch vergleichsweise günstige Baugrundstücke zu bekommen. Da liegt es doch nahe, sich den Traum von den eigenen Vier Wänden auch ganz ohne Eigenkapital und auch noch zu mietähnlichen Belastungen zu erfüllen. Aber wie schlau ist das tatsächlich?
Über Sinn und Unsinn von Vollfinanzierungen ohne Eigenkapital streiten seit Jahren die Fachleute. Für die einen sind Finanzierungen ohne Eigenkapital zu riskant, für die anderen zu teuer und für wieder andere das optimale Mitteln, um Wohneigentum zu erwerben. Eigentlich haben alle ein bisschen recht.
Was bei dem Kauf einer fertiggestellten Immobilie (beispielsweise ein Altbau) noch überschaubar und planbar ist, kann bei einem eigenen Bauvorhaben komplett "in die Hose gehen": die Gesamtkosten für die eigene Immobilie.
bei einem Neubauvorhaben, bei keine Komplettpaket erworben wird, können die Bau- und Herstellungskosten schnell aus dem Ruder laufen. Hier ein paar Mehrleistungen und Extras, da ein paar unerwartete Mehrkosten für den Bodenaushub und schon ist das gesamte Budget hinfällig und es muss -da ja bei einer Vollfinanzierung in der Regel auch keine Reserven vorhanden sind- teuer nachfinanziert werden. Wer bei der eigentlichen Finanzierung schon an seine finanziellen Grenzen gegangen ist, wird hier ggf. ernsthafte Probleme bekommen, die sogar darin gipfeln können, dass sich die Fertigstellung verzögert oder sogar das ganze Bauvorhaben "platzt".
Wir raten allen, die keine ausreichenden Reserven für (Mehr-)Kosten in der Hinterhand haben, von einem Neubauvorhaben grundsätzlich ab. Davon ausgenommen ist der Kauf von einem Bauträger, sofern der einen Komplettpreis bietet und das Kostenrisiko übernimmt.
Mehr Infos zum Thema Vollfinanzierungen finden Sie in unserem "Ratgeber Baufinanzierung ohne Eigenkapital"
Über Sinn und Unsinn von Vollfinanzierungen ohne Eigenkapital streiten seit Jahren die Fachleute. Für die einen sind Finanzierungen ohne Eigenkapital zu riskant, für die anderen zu teuer und für wieder andere das optimale Mitteln, um Wohneigentum zu erwerben. Eigentlich haben alle ein bisschen recht.
Was bei dem Kauf einer fertiggestellten Immobilie (beispielsweise ein Altbau) noch überschaubar und planbar ist, kann bei einem eigenen Bauvorhaben komplett "in die Hose gehen": die Gesamtkosten für die eigene Immobilie.
bei einem Neubauvorhaben, bei keine Komplettpaket erworben wird, können die Bau- und Herstellungskosten schnell aus dem Ruder laufen. Hier ein paar Mehrleistungen und Extras, da ein paar unerwartete Mehrkosten für den Bodenaushub und schon ist das gesamte Budget hinfällig und es muss -da ja bei einer Vollfinanzierung in der Regel auch keine Reserven vorhanden sind- teuer nachfinanziert werden. Wer bei der eigentlichen Finanzierung schon an seine finanziellen Grenzen gegangen ist, wird hier ggf. ernsthafte Probleme bekommen, die sogar darin gipfeln können, dass sich die Fertigstellung verzögert oder sogar das ganze Bauvorhaben "platzt".
Wir raten allen, die keine ausreichenden Reserven für (Mehr-)Kosten in der Hinterhand haben, von einem Neubauvorhaben grundsätzlich ab. Davon ausgenommen ist der Kauf von einem Bauträger, sofern der einen Komplettpreis bietet und das Kostenrisiko übernimmt.
Mehr Infos zum Thema Vollfinanzierungen finden Sie in unserem "Ratgeber Baufinanzierung ohne Eigenkapital"
Dienstag, 1. April 2014
Falsche Widerrufsbelehrung: mauern Banken bei der Umschuldung?
In den vergangenen Tagen haben uns zahlreiche Anrufe von Verbrauchern erreicht, die uns sagten, dass Banken und Darlehensvermittler bei der Anschlussfinanzierung/Umschuldung von Darlehen mauern, die wegen einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung gekündigt bzw. widerrufen wurden (bzw. widerrufen werden sollen).
Wir können diese Erfahrungen bei unseren Bankpartnern nicht nachvollziehen. Aber wie sind Ihre Erfahrungen mit Banken und Vermittlern bei diesem Thema? Lehnen Banken und Vermittler Anschlussfinanzierungen für widerrufene Darlehensverträge tatsächlich ab? Oder handelt es sich dabei um Einzelfälle?
Wir können diese Erfahrungen bei unseren Bankpartnern nicht nachvollziehen. Aber wie sind Ihre Erfahrungen mit Banken und Vermittlern bei diesem Thema? Lehnen Banken und Vermittler Anschlussfinanzierungen für widerrufene Darlehensverträge tatsächlich ab? Oder handelt es sich dabei um Einzelfälle?
Montag, 31. März 2014
baufi-nord wieder Testsieger im Zinsvergleich der Verbraucherzentrale Hamburg
Im wöchentlichen Zinsvergleich für Baufinanzierungen der Verbraucherzentrale Hamburg sind wir erneut erster (bei den 10 Jahreskonditionen; bei den 15Jahreskonditionen "nur" zweiter).
Informationen zu Zinsvergleich und einen Link zu allen Anbietern finden Sie unter Baugeldvergleich Verbraucherzentrale Hamburg
Informationen zu Zinsvergleich und einen Link zu allen Anbietern finden Sie unter Baugeldvergleich Verbraucherzentrale Hamburg
Bundesregierung erwartet Ende der Niedrigzinspolitik
Die Bundesregierung in Berlin erwartet das Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Dadurch dass die Schuldenkrise immer mehr in den Hintergrund tritt und die Konjunktur in den EU-Staaten auf Hochtouren läuft (jedenfalls in einigen) werde die EZB im Jahresverlauf wahrscheinlich die Leitzinsen leicht erhöhen.
Finanzminister Schäuble geht davon aus, dass im Rahmen einer solchen Zinserhöhung auch die Renditen für Bundesanleihen leicht anziehen werden (er erwartet einen Anstieg von derzeit durchschnittlich 1,5% für 10jährige Anleihen auf ca. 2%).
Für künftige Bauherren und Immobilienkäufer, die auf der Suche nach einer Baufinanzierung sind, könnte es also im Jahresverlauf 2014 teurer werden. Die Renditen bei den Bundesanleihen spiegeln sich - im Gegensatz zum EZB-Leitzins- in den Baufinanzierungskonditionen der Banken, Sparkassen und Versicherer wieder. Steigen die Renditen für Bundesanleihen, steigen auch die Zinssätze für Immobilienfinanzierungen.
Wer eine laufende Immobilienfinnazierung hat, bei der in bis zu 5 Jahren die Zinsbindung abläuft, kann sich jetzt noch die aktuellen Zinskonditionen für seine Anschlussfinanzierung sichern. Infos dazu finden Sie auf unserer Internetseite in der Rubrik "Ratgeber Umfinanzierung & Forwarddarlehen".
Finanzminister Schäuble geht davon aus, dass im Rahmen einer solchen Zinserhöhung auch die Renditen für Bundesanleihen leicht anziehen werden (er erwartet einen Anstieg von derzeit durchschnittlich 1,5% für 10jährige Anleihen auf ca. 2%).
Für künftige Bauherren und Immobilienkäufer, die auf der Suche nach einer Baufinanzierung sind, könnte es also im Jahresverlauf 2014 teurer werden. Die Renditen bei den Bundesanleihen spiegeln sich - im Gegensatz zum EZB-Leitzins- in den Baufinanzierungskonditionen der Banken, Sparkassen und Versicherer wieder. Steigen die Renditen für Bundesanleihen, steigen auch die Zinssätze für Immobilienfinanzierungen.
Wer eine laufende Immobilienfinnazierung hat, bei der in bis zu 5 Jahren die Zinsbindung abläuft, kann sich jetzt noch die aktuellen Zinskonditionen für seine Anschlussfinanzierung sichern. Infos dazu finden Sie auf unserer Internetseite in der Rubrik "Ratgeber Umfinanzierung & Forwarddarlehen".
Dienstag, 4. März 2014
DEVK-Versicherungen: Sonderaktion endet morgen
Unser Finanzierungspartner DEVK-Versicherungen bietet im Rahmen einer Sonderaktion eine 30jährige Sollzinsbindung zu den Zinskonditionen für eine 15jährige Sollzinsbindung an. Diese Sonderaktion endet morgen (05.03.2014). Anträge zu den "alten" Konditionen müssen spätestens heute bei uns eingehen.
Abonnieren
Posts (Atom)